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 Pressemitteilung
Sommerfest der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke


SCHWÄBISCH GMÜND. Kürzlich feierten die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie wieder ihr diesjähriges Grillfest, das mittlerweile zur guten Tradition geworden ist.. Schade war nur, dass das Wetter nicht ganz mitgespielt hatte, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. In gemütlicher Runde stand diesmal nicht die Krankheit im Vordergrund, sondern das gemeinsame, fröhliche Feiern .Viele gute Gespräche und eine lockere Atmosphäre taten allen Mitgliedern gut. Es ließ sich gut feiern bei knackigen Würstchen, Steaks, Salaten und zum Abschluss als Sahnehäubchen mit leckeren Süßspeisen. Die Mitglieder freuten sich sehr, dass auch die Patin der Gruppe und Ärztin des Stauferklinikums, Frau Tanja Weisbrod, mit von der Partie war. Der Vorsitzende Klaus Meyer bedankte sich bei den Gastgebern Birgit und Uwe Baur für die Einladung und gute Bewirtung. Unter Applaus der Mitglieder bekamen dann noch die Mitglieder mit einem runden Geburtstag einen schönen bunten Blumenstrauß und Geschenke überreicht. Am Ende des Tages konnten die Mitglieder auf ein schönes und gelungenes Fest zurückblicken, das bis in die Nacht andauerte.


Veröffentlicht in der Gmünder Tagespost am 28.08.17
Veröffentlicht in der Rems-Zeitung am 29.08.17


 Pressemitteilung
Klaus Meyer ein 60er


Hohes Engagement in Politik und Ehrenamt

Schwäbisch Gmünd. Klaus Meyer ist ein gebürtiger Rheinländer. 1957 ist er in Brühl bei Köln geboren, wo er auch mit seinem 3 Jahre jüngeren Bruder aufgewachsen ist. In Köln absolvierte er seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten im Bereich Krankenversicherung bei der GEK. Nach seiner Ausbildung zog es ihn ins Schwabenland zur GEK Hauptverwaltung in Schwäbisch Gmünd. Seit 1980 ist Klaus Meyer mit seiner Frau Jutta verheiratet, hat einen Sohn und einen Enkel.
Nach wie vor nimmt die Politik bei ihm einen hohen Stellenwert ein. Schon früh, seit den 70er Jahren, ist er politisch interessiert, ist Mitglied der CDU und CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft).Bei der CDA war er über 20 Jahre Kreisgeschäftsführer. Außerdem ist er seit den 80er Jahren Mitglied der Europa-Union. Auch hier war er von Anfang an sehr aktiv und mehrere Jahre Geschäftsführer. Zudem ist Klaus Meyer in der früheren Gewerkschaft HBV (heute verdi) bereits seit den 70er Jahren Mitglied, und bis heute noch aktiv im Ortsverein der ver.di.
1994 kam er aufgrund seines Krankheitsbildes zur Selbsthilfegruppe für Anfallkranke in Schwäbisch Gmünd, die damals aus ca. 8 Mitgliedern bestand. Bereits beim 2. Treffen bat man ihn, den Vorsitz der Gruppe zu übernehmen, welchen er nun bereits seit 23 Jahren mit viel Herzblut und Engagement ausübt.
Mittlerweile ist die „Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung“ ein eingetragener Verein. Er besteht aus über 50 Mitgliedern, die überwiegend aus Schwäbisch Gmünd, auch aus dem Rems-Murr-Kreis, Ludwigsburg, Aalen, Ellwangen, Hohenlohe, sowie Bad Wimpfen kommen. Als Highlight konnte die Selbsthilfegruppe, als bislang Einzige, 2004 in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd ein eigenes Büro eröffnen. Dies dient den Gruppenmitgliedern sowohl als Treffpunkt für die monatlichen Gruppenabende, als auch als Anlaufspunkt für Ratsuchende mit regelmäßigen Sprechstunden, welche einzelne Mitglieder anbieten.
Seinem „rheinischem Humor“ sowie der Unterstützung durch seine Familie ist es zu verdanken, dass er dies alles mit viel Energie und Freude neben seiner Arbeit bei der BARMER bewältigen kann.




 Pressemitteilung
Aktives Vereinsjahr der Selbsthilfegruppe Epilepsie


Verena Bayer zur neuen 2.Vorsitzenden gewählt

Die alljährliche Hauptversammlung der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. fand dieser Tage im Büro der Selbsthilfegruppe in der Kappelgasse statt. Der 1.Vorsitzende Klaus Meyer konnte eine stattliche Anzahl Mitglieder begrüßen. Ein herzlicher Willkommensgruß galt auch der Patin der Selbsthilfegruppe, Oberärztin und Neuropädiaterin Tanja Weisbrod vom Stauferklinikum Mutlangen, sowie Jörg Sadowski, Geschäftsführer der Lebenshilfe.
Bei der anschließenden Totenehrung würdigte Klaus Meyer den erst kürzlich verstorbenen Peter Bayer, einen bedeutenden Förderer der Selbsthilfegruppe. In dem folgenden Bericht ließ der Vorsitzende Klaus Meyer das ereignisreiche Jahr revue passieren. Ein Höhepunkt des Vereinsjahrs sei sicherlich der 11.Gmünder Epilepsietag gewesen, der im November im Foyer des Stauferklinikums stattfand. Das wunderbare Programm sei wieder von den Paten der Gemeinschaftspraxis Dr. Kirchmeier und Stephan Holzrichter in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe erstellt worden. Richtig berührend sei es geworden, als Sarah Elise Bischof mit der Lesung von einigen Passagen aus ihrem Buch „Panthertage- Mein Leben mit Epilepsie“ begann. Nach einer regen Diskussion referierte Helmut Gentner, Leiter der DRK Landesschule Baden-Württemberg über das Thema „1.Hilfe - was kann ich bei einem epileptischen Anfall tun?“. Mit Stolz berichtete Meyer, dass die Gmünder Tageszeitungen, sowie die Fachzeitschriften Epilepsie Forum Baden-Württemberg und „einfälle“ der Deutschen Epilepsievereinigung ausführliche Artikel über den Epilepsietag veröffentlichten.
Meyer ging in seinem Jahresbericht dann auf die weiteren vielfältigen Aktivitäten der Selbsthilfegruppe ein. Dazu gehörte auch die Veranstaltung des VdK Landesverband Baden-Württemberg, an der die Selbsthilfegruppe mittlerweile alljährlich mit einem Infostand vertreten ist. Die Veranstaltung sei ein voller Erfolg gewesen, da am Infostand der Selbsthilfegruppe zahlreiche Gäste begrüßt und informiert werden konnten.
Einen hohen Stellenwert nehmen für die Selbsthilfegruppe auch Fortbildungen und Fachveranstaltungen zum Krankheitsbild der Epilepsie ein. So fand im Oktober ein 2-tägiges Symposium von Fachärzten und Betroffenen in der Neurologischen Uniklinik Freiburg statt, an dem einige Mitglieder der Selbsthilfegruppe teilnahmen. Auch mit den anwesenden Selbsthilfegruppen Karlsruhe und Freiburg fanden gute Gespräche statt.
Nicht mehr wegzudenken sie das mittlerweile traditionelle Grillfest bei Birgit und Uwe Baur, bei dem Bewirtung und Grillkunst wieder ein richtiger Genuss waren. Im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen führte Meyer noch den Ausflug zur Landesgartenschau Öhringen und den Besuch der Selbsthilfegruppe Dresden an.
Weiterhin berichtete Meyer über die Weihnachtsfeier, die im Gasthaus „Drei König“ in Schwäbisch Gmünd stattfand. Neben einem gemütlichen Beisammensein wurde ein besonderes Bühnenstück aufgeführt: „Hannes und der Bürgermeister“, mit den Mitgliedern Uli Schwarz und Peter Saile. „Das war einfach Spitze“, so Meyer.
Zum Abschluss seines Jahresberichts bedankte sich Meyer bei der Kassiererin Anne Kienle, dem Internetbeauftragten Stefan Kienle, und bei Birgit Baur für die Durchführung der Epilepsie-Schulungen in St. Loreto in Schwäbisch Gmünd. Ebenso galt sein Dank Jutta Meyer und Monika Thompson für die Sprechstundenarbeit. Es sei keine Selbstverständlichkeit, jeden 2. und 4.Donnerstag von 16:00 – 17:30 Uhr die Freiheit zu opfern. Abschließend äußerte Meyer an alle die Bitte: „Epilepsie braucht Offenheit- aber auch neue Mitglieder!“
Im Anschluss folgte der Bericht des Schriftführers Peter Saile, der die große Bedeutung der Pressearbeit betonte, um Betroffene, Angehörige und Interessierte über das Krankheitsbild der Epilepsie zu informieren. Das Ergebnis spiegle sich auch in der Pressemappe wieder, die sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen könne. Als Riesenerfolg sei auch in diesem Jahr die Veröffentlichung der Berichte der Selbsthilfegruppe über den 11. Epilepsietag in den Fachzeitschriften zu werten. Zu guter Letzt verwies Saile auf die Homepage der Selbsthilfegruppe, wo unter www.epilepsie-gd.de die Früchte der Aktivitäten der Selbsthilfegruppe zu sehen seien.
Anschließend folgte der Bericht der Kassiererin Anne Kienle, die in gewohnter Weise sehr genau die Finanzlage des vergangenen Vereinsjahr erläuterte. . Die Kassenprüfer Rosi Eichenhofer und Christian Alimowski konnten eine ausgezeichnete und einwandfreie Kassenführung bestätigen. Nach Abschluss der Rechenschaftsberichte des Vorstands nahm Jörg Sadowski die einstimmig erfolgte Entlastung des Vorstands vor.
Aufgrund des Ausscheidens der bisherigen 2. Vorsitzenden Ruzica Jakovljevic wurden anschließend Neuwahlen durchgeführt. Dabei wurde Verena Bayer einstimmig zur neuen 2.Vorsitzenden gewählt. Klaus Meyer gratulierte ihr dazu herzlich, und überreichte ihr unter großem Beifall einen bunten Blumenstrauß. „Sie können sicher sein, dass es in der heutigen Zeit nicht einfach ist, ein Ehrenamt zu übernehmen. Wir sind daher sehr froh, aus unserer Mitte eine geeignete Person gefunden zu haben“, so Meyer.
Danach gratulierten die Mitglieder ihrem 1. Vorsitzenden Klaus Meyer nachträglich zu seinem 60.Geburtstag, mit dem Wunsch, dass er noch viele Jahre die Leitung der Vorstandschaft inne habe. Meyer ließ es sich nicht nehmen, die Mitglieder mit leckeren Häppchen zu verwöhnen. Im Anschluss an die Hauptversammlung fand dann noch das eigentliche Gruppentreffen statt.





 Pressemitteilung
Gemütliche Weihnachtsfeier der Epilepsie- Selbsthilfegruppe


Zur Weihnachtsfeier hatte die Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. in die Gaststätte Drei König geladen. Zu Beginn der Feier ließ der Vorsitzende Klaus Meyer das ereignisvolle Vereinsjahr Revue passieren. Höhepunkt sei zweifelsohne der 11. Gmünder Epilepsietag gewesen, der ein voller Erfolg war. Hierzu zeigte Stefan Kienle verschiedene Filmausschnitte vom Epilepsietag. Abschließend wurden die Mitglieder noch vom Vorsitzenden beschenkt. Stefan Kienle überreichte den Mitgliedern zudem noch wundervolle selbstgebastelte Holzsterne. Dann war wieder Uli Schwarz an der Reihe, der mit seinen weihnachtlichen Geschichten viel Heiterkeit, aber auch Besinnlichkeit, verbreitete.
Nach einem guten Essen wurde noch in gemütlicher Runde ausgiebig gefeiert.



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Harmonische Sommerfeier der Selbsthilfegruppe Epilepsie


Verena Bayer wird neue zweite Vorsitzende

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. zum gemeinsamen Grillfest in Lorch, das mittlerweile schon zur guten Tradition der Gruppe gehört. Wie auf Bestellung schlug das bisher doch recht kühle Wetter auf einen schönen und milden Sommertag um. Und den genossen die Mitglieder ausgiebig. Diesmal stand jedoch nicht das Krankheitsbild der Epilepsie im Vordergrund, sondern das gemeinsame fröhliche Feiern. Die beiden schwarzen Labradore Balu und Magique fühlten sich in der Gruppe auch sichtlich wohl und holten sich ihre Streicheleinheiten ab.
Grillmeister Uwe Baur verwöhnte dann die Mitglieder mit leckeren Steaks und knackigen Würsten. Die Vielfalt der selbstgemachten Salate war überwältigend: vom fränkischen Kartoffelsalat bis zum griechischen Bauernsalat wurde alles aufgeboten. Der Vorsitzende Klaus Meyer bedankte sich bei den Gastgebern Birgit und Uwe Baur für die Einladung und gute Bewirtung. Weiterhin konnte Meyer die Wahl von Verena Bayer als neue zweite Vorsitzende verkünden. Unter Applaus der Mitglieder bekam sie einen schönen bunten Blumenstrauß überreicht. Bis in die Nacht hinein feierten die Mitglieder dann noch in bester Stimmung.




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Ausflug der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in die Landesgartenschau


Am vergangenen Sonntag unternahmen Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie mit dem Bus einen Ausflug in die Landesgartenschau nach Öhringen. Das Wetter zeigte sich von seiner sonnigen Seite, sodass man in bester Stimmung in den Ausflug startete. Die Mitglieder erfreuten sich an der Vielfalt und Farbenpracht der zahlreichen Blumen in der Landesgartenschau. Ein Besuch des Römerturms durfte natürlich auch nicht fehlen. Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass es auch in diesem Jahr ein gelungener und abwechslungsreicher Ausflugstag war, der leider viel zu schnell vorbei ging.


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11. Gmünder Epilepsietag: Motto „Epilepsie braucht Offenheit“


Die Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. (SHG) sowie die Praxis Dr. med. Kirchmeier und Stephan Holzrichter (Fachärzte für Neurologie) luden am Samstag, dem 19. November zum 11. Gmünder Epilepsietag ein. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto „Epilepsie braucht Offenheit“. Dabei konnte Dr. Kirchmeier, der schon seit vielen Jahren die Patenschaft der Selbsthilfegruppe innehat, eine stattliche Anzahl Zuhörer im voll besetzten Foyer im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd begrüßen. Die Diagnose Epilepsie wiege schwer und verändere das Leben von einem Tag auf den anderen. Daher ist es laut Dr. Kirchmeier Ansporn und Verpflichtung zugleich, den Betroffenen stets Informationen an die Hand zu geben und den neuesten Stand der Forschung zu kommunizieren. Dr. Kirchmeier verwies auf die große Bedeutung der Kooperation zwischen Facharztpraxis und Selbsthilfegruppe.
Die Oberärztin und Neuropädiaterin der Kinder- und Jugendmedizin, Tanja Weisbrod, hieß die Teilnehmer in ihrem Hause herzlich willkommen. Sie bedankte sich bei der SHG für die Unterstützung, sowie für die Möglichkeit, als Anlaufstelle für Eltern betroffener Kinder zu dienen.
Dr. Bläse, 1. Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, wies in seinem Grußwort darauf hin, dass die Gesellschaft und Mitarbeiter von Einrichtungen wie beispielsweise Kitas und Schulen beim Thema Inklusion vielfach überfordert seien und an ihre Grenzen stießen. Daher brauche das Thema Epilepsie sowohl Offenheit als auch Öffentlichkeit.
Im Anschluss daran folgte eine Lesung von Sarah Elise Bischof aus ihrem Buch „Panthertage- Mein Leben mit Epilepsie“. Sarah Bischof hatte mit 20 Jahren ihren ersten epileptischen Anfall aufgrund einer Fehlbildung in der Hirnrinde. Der Titel des Buches rühre von den Tagen nach einem Anfall, die so schwarz wie ein Panther sein können, aber dennoch gehe sie aus allen überstandenen Panthertagen noch stärker und stolzer hervor.
Sarah Bischof begann die Lesung mit einer sehr berührenden Schilderung der Situation nach einem epileptischen Anfall, wie sie in einem Krankenhaus wieder zu sich kommt. In ihrem Buch erzähle sie von ihrem Alltag mit Epilepsie, von Freundschaften und von ihrem Studium. Sie habe die gleichen Wünsche wie andere auch, doch vielfach werde man als Epileptiker mit Behindertenausweis abgestempelt.
Dies beschrieb sie eindrucksvoll in der Lesung von einer Szene aus ihrem Buch beim Jobcenter. In der anschließenden ausführlichen Diskussion betonte Sarah Bischof, dass es ihr ein Anliegen war das Buch zu schreiben, weil so wenig und so falsch über Epilepsie berichtet werde. Sie hoffe dadurch, die Menschen zu erreichen und mit dem Tabu zu brechen, nicht über Epilepsie zu reden..
Im nächsten Vortrag referierte der Leiter der DRK Landesschule Baden-Württemberg, Helmut Gentner, über das Thema „Erste Hilfe- Was kann ich bei einem epileptischen Anfall tun?“ Er sei mittlerweile seit über 30 Jahren in der Notfallmedizin tätig. Ziel seines Vortrages sei es, den Menschen die Angst zu nehmen, etwas Falsches zu tun. Helmut Gentner begann seine Ausführungen mit der Betrachtung der Epilepsie aus medizinischer Sicht (Arten von Epilepsien, häufigste Symptome, mögliche Ursachen). Anschließend ging er auf die Ersten-Hilfe-Maßnahmen bei einem Anfall ein. Der Betroffene sei aus einer eventuellen Gefahrenzone zu ziehen, wegen einer möglichen Verletzungsgefahr soll Störendes weggeräumt werden. Außerdem solle der Kopf unterlegt werden. Keinesfalls soll der Betroffene fixiert oder festgehalten werden, oder gar ein Beißkeil zwischen die Zähne gegeben werden. In der Regel sei der Anfall nach 2-3 Minuten beendet. Bei Komplikationen, wie beispielsweise Atemstillstand, Verletzungen durch Sturz oder Status epilepticus, müsse der Rettungsdienst gerufen werden (Tel.- Nr. 112). Nach der Beendigung des Anfalls müsse der Betroffene in die stabile Seitenlage gebracht werden. Dem sehr informativen und klaren Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
Im Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende der Gmünder SHG, Klaus Meyer, bei allen Rednern und Besuchern, und lud zu der Weihnachtsfeier der SHG am 02. Dezember um 18:30 Uhr im Gasthaus „Drei König“ in Schwäbisch Gmünd ein. Im Anschluss daran hatten die Besucher noch Gelegenheit, sich an den Infoständen zu informieren, wovon sie reichlich Gebrauch machten.


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„Gute Arbeit- trotz Handicap, Barrieren und Belastungen in vielen Lebenslagen!?“
Selbsthilfegruppen Epilepsie bei der VdK-Tagung in Heilbronn


Kürzlich nahm die Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. als Aussteller beim landesweiten VdK für Behindertenvertreter und Betriebsräte teil. Auch in diesem Jahr fand die Tagung in der Harmonie in Heilbronn statt.
Das Motto der Veranstaltung lautete “Gute Arbeit- trotz Handicap, Barrieren und Belastungen in vielen Lebenslagen!?“ . Der Stand der Selbsthilfegruppe wurde von zahlreichen Betriebs- und Personalräten für einen umfassenden Informationsaus-tausch besucht. Viele Fragesteller hatten sich gewundert, dass in der Universitätsstadt Heidelberg vom Landesverband Baden-Württemberg bis heute keine Epilepsie-Selbsthilfegruppe angeboten wird. Hier konnten die Teilnehmer der Gmünder Selbsthilfegruppe an Dieter Fritzenschaft in Mannheim verweisen, der schon mehrfach als Referent beim Gmünder Epilepsietag aufgetreten ist. Die Leiterin der Epilepsie-SHG Karlsruhe hatte in ihrer Eigenschaft als Schwerbehinderten-vertreterin bei ihrem Arbeitgeber ebenso den Stand besucht. Ein ehrenamtlicher Richter wollte auch sein Wissen für den Alltag bei Gericht entsprechend vertiefen lassen.
Da auch die Öffentlichkeit der Raumschaft Heilbronn Zugang zu dieser Ausstellungsmesse hatte, kamen auch Mütter mit den verschiedensten Sorgen. Beispielsweise eine Mutter eines 18monatigen Säuglings, der jetzt mit Epilepsie behaftet ist. Auch hier konnte die Selbsthilfegruppe aktiv darauf antworten und den Rat mit auf den Weg geben, an der örtlichen Selbsthilfegruppe für Epilepsiekranke in Schwäbisch Hall teilzunehmen. Eine Epilepsiekranke berichtete, dass sie von 60 Tabletten am Tag auf eine einzige Tablette reduzieren konnte. Dazwischen lag auch ein sehr langer Zeitraum. Auch hier sieht man, so Klaus Meyer, wie hart das Krankheitsbild der Epilepsie einen treffen kann. Die Selbsthilfegruppe konnte aber auch von schönen Schilderungen berichten. Wie der einer epilepsiekranken Mutter, die ein gesundes Baby zur Welt gebracht hatte. Bei diesem Krankheitsbild Epilepsie gibt es im Alltag stets Licht und Schatten, so Klaus Meyer. Darum heißt auch das Motto der Gmünder Epilepsie-Selbsthilfegruppe „ Epilepsie braucht Offenheit!“



Nach einem sehr informativen Tag erreichten die Mitglieder der Selbsthilfegruppe um 17 Uhr wieder die Stadt Schwäbisch Gmünd.


veröffentlicht in der Gmünder Tagespost (06.08.16)
und Rems-Zeitung (06.08.16)


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Treffen der Selbsthilfegruppen für Anfallskranke in Dresden



Mitte Juni trafen sich Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie aus Schwäbisch Gmünd und Darmstadt zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch in Dresden. Außerdem wollten die Teilnehmer ausgiebig das „Venedig des Ostens“ kennenlernen. Am 1. Tag wurde abends eine Nachtwächterführung unternommen, wobei alle Teilnehmer von den schönen Hinterhöfen begeistert waren. Am nächsten Tag wurde nach einem Rundgang in die Altstadt die prächtige Frauenkirche besichtigt. Der Tag wurde dann mit einem lockeren Tischtennisturnier beendet. Am darauffolgenden Tag stand die Dresdner Neustadt mit den Kulturhöfen und Pfund`s Molkerei auf dem Programm, die oftmals als „schönster Milchladen der Welt“ bezeichnet wird. Den Abend genossen die Mitglieder in einem Biergarten am Blauen Wunder, der wohl bedeutendsten Brücke Dresdens. Bei einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit der Dipl. Sozialarbeiterin Frau Reichel von der Epilepsieberatung Dresden kam es zu guten und intensiven Gesprächen. Am nächsten Tag musste schon wieder die Heimreise angetreten werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass baldmöglichst wieder ein gemeinsames Treffen stattfinden soll.


veröffentlicht in der Remszeitung (06.07.16)



 Pressemitteilung
Weihnachtsfeier der Epilepsie- Selbsthilfegruppe


Am letzten Freitag fand die diesjährige Weihnachtsfeier der Selbsthilfegruppe im vollbesetzten s`Gmünder Schnitzelhäusle statt. Auch in diesem Jahr erwartete die Mitglieder wieder ein buntes und fröhliches Programm. Zu Beginn der Feier ließ es sich der 1. Vorsitzende Klaus Meyer nicht nehmen, einen kurzen Jahresrückblick vom ereignisreichen Jahr zu geben. Höhepunkt des Vereinsjahrs sei zweifelsohne das 10 –jährige Jubiläum des Gmünder Epilepsietages gewesen. Hierzu zeigte Stefan Kienle verschiedene Filmausschnitte vom Epilepsietag. Unter großem Applaus berichtete Klaus Meyer anschließend von großzügigen Spenden der EnBW, dem Autohaus Widmann und Müller, der Familie Bayer , sowie der Metzgerei Sachsenmaier. Überrascht wurden die Mitglieder von Anne Kienle, die jedem ein liebevoll gestaltetes Geschenk überreichte. Mit Spannung wurde wieder der Vortrag von Uli Schwarz erwartet. Mit seinen heiteren und besinnlichen Geschichten erfreute und verzauberte er wieder seine Zuhörer. Nach einem guten Essen feierten die Mitglieder in gemütlicher Runde noch bis spät in die Nacht hinein.

veröffentlicht in der Gmünder Tagespost (01.12.15)
und Rems-Zeitung (01.12.15)


 Pressemitteilung
Jubiläumsveranstaltung 10. Gmünder Epilepsietag


Am Samstag, 07.11.15 fand im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd der Gmünder Epilepsietag statt. Zum 10-jährigen Jubiläum wartete die Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. (SHG) sowie die Praxis Dr. med. Kirchmeier (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie) mit einem ganz besonderen Programm auf. Neben medizinischen Aspekten der Krankheit wurden in einem persönlichen Bericht eines Betroffenen die Probleme im täglichen Leben mit der Epilepsie angesprochen. Abgerundet wurde das Programm mit einem Streifzug durch die Geschichte der Epilepsie.

Dr. Kirchmeier, der schon seit vielen Jahren die Patenschaft der Selbsthilfegruppe innehat, konnte eine stattliche Anzahl Zuhörer im gut besetzten großen Saal der Krankenpflegeschule im Stauferklinikum begrüßen. Er sprach der SHG seinen Dank für das gemeinsame langjährige Engagement aus. In einem kurzen Rückblick zum 10-jährigen Jubiläum ließ er die vielfältigen Themen der vergangenen Gmünder Epilepsietage revue passieren.

Der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Riedel, hieß die Teilnehmer in seinem Hause herzlich willkommen. Er berichtete, dass das Klinikum mit über 1000 EEG`s im Jahr über eine große Ambulanz verfüge, und mit Oberärztin Tanja Weisbrod und Dr. Keimer zwei Experten für Neuropädiatrie zur Verfügung ständen.

Dr. Bläse, 1. Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, gratulierte der SHG und Dr. Kirchmeier zum 10-jährigen Jubiläum. Epilepsie dürfe kein Tabuthema sein, Epilepsie brauche Öffentlichkeit. Daher sei die mediale Begleitung des Epilepsietages wichtig, um das Thema Epilepsie nach außen zu tragen.

Der Chefarzt der ZfP Weissenau, Abteilung für Epilepsie, referierte über das Thema „Epilepsie im Wandel der Zeit - Update 2015“. Er begann seinen Vortrag mit einem geschichtlichen Abriss der Entwicklung des Krankheitsbegriffs der Epilepsie. Bis Mitte des 20.Jahrhunderts habe es keine einheitliche Definition gegeben, was Epilepsie sei. Erst danach kam es zu einer grundlegenden Neuorientierung, insbesondere durch die Entwicklung des EEG`s durch den deutschen Neurologen Hans Berger. Das EEG sei ein wichtiges Mittel der Diagnostik, aber es sei nicht das Orakel. Es gebe Patienten mit einem unauffälligen EEG, die trotzdem Anfälle hätten und umgekehrt. Der epileptische Anfall selbst ist laut Dr. Baier eine natürliche Reaktion des Gehirns, sodass jeder Mensch unter geeigneten Bedingungen einen Anfall erleiden kann. Dies sei jedoch lediglich bei 5% der Menschen der Fall, aber nur 0,5 bis 1% entwickeln eine Epilepsie. In Deutschland wären das 400.000 bis 800.000 Menschen.

Im zweiten Teil seines Vortrags ging Dr. Baier auf die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten ein. Die Behandlung mit Medikamenten sei die tragende Säule. Andere Behandlungen wir chirurgische Eingriffe, Neurostimulation, ketogene Diät und Regeln zur Lebensführung (Schlaf, Alkoholkonsum) seien ergänzende Therapiestrategien. Durch die Einnahme von Medikamenten würden jedoch nicht die Ursachen der Epilepsie behoben, sondern nur das Auftreten von Anfällen behindert. Wie erfolgreich die Behandlung mit Medikamenten sei, zeige eine Studie, nach der 47 % der Patienten mit dem 1.Medikament anfallsfrei sind, 13 % mit dem 2. Medikament, 1% mit dem 3% Medikament und 3% mit einer Kombinationsbehandlung. Über die Wirkungsweise der Medikamente seien allerdings die Vorstellungen begrenzt. Dr. Baier wies darauf hin, dass es auch keine Untersuchung gebe, die Aussagen darüber treffe, für welchen Patient welches Medikament geeignet sei. Daher sei ein systematisches Abarbeiten erforderlich um das richtige Medikament zu finden, was von den Patienten gelegentlich als „Herumprobieren“ empfunden würde.

Am Ende des Vortrags ging Dr. Baier auf eine nach seinen Worten „betrübliche Entwicklung“ ein. Durch das im Jahr 2011 in Kraft getretene Gesetz AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) würden systematisch die neu entwickelten Antiepileptika aus dem deutschen Markt gedrängt, um Kosten zu sparen. Damit würde einer nicht unerheblichen Zahl von Menschen die Chance auf Anfallsfreiheit verwehrt. Dr. Baier appellierte auch an die SHG und Verbände, eventuell eine Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz anzustreben.

Im nächsten Vortrag begab sich Dr. Kirchmeier auf die Spuren der Erkrankung Epilepsie im Laufe der Geschichte in den verschiedenen Kulturen, deren Sichtweise über die Erkrankung und deren Benennung. „Epilepsie ist eine gewaltige und einzigartige Krankheit, die mit keiner anderen Krankheit vergleichbar ist, sonst hätte sie nicht diese Bedeutung in der Geschichte“, so Dr. Kirchmeier. Er begann seine Ausführungen im alten Mesopotamien (2000 – 3000 Jahre v. Chr.), wo die Erkrankung als „Benu-Krankheit“ bezeichnet wurde. So ließen sich bereits im Gesetzestext des babylonischen Königs Hammurabi Regelungen zur Epilepsie finden. Beispielsweise gab es ein Rückgaberecht für Sklaven oder Sklavinnen mit Epilespie. Auch in der Bibel fand man sowohl im Alten Testament (Buch Numeri) als auch Neuen Testament in 3 Evangelien Hinweise auf die Erkrankung. Dr. Kirchmeier spannte einen weiten Bogen von der ägyptischen, indischen und altchinesischen bis zur griechischen und römischen Medizin. Hier trat erstmals der Begriff der „Heiligen Krankheit“, Morbus sacer, auf, als eine von den Göttern verhängte Krankheit. Im Mittelalter wurde die Epilepsie gar als Strafe Gottes für sündiges Verhalten und Hexerei gewertet. So gebe es mittlerweile 41 Schutzheilige, die bei Epilepsie angerufen werden können. Hauptpatron sei der heilige Valentin, der wohl wegen seiner Namensverwandtheit zum Fallen der Schutzheilige der Epilepsie sei. Dr. Kirchmeier berichtet außerdem über ein dunkles Kapitel in der Geschichte, vom Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb. Im Jahre 1940/1941 wurden dort von den Nazis mehr als 70.000 Menschen mit Behinderung getötet. Seinen interessanten Vortrag schloss Dr. Kirchmeier mit einer Aufzählung von berühmten Persönlichkeiten, die an Epilepsie litten: von Staatsmännern (Alexander der Große, Cäsar, Napoleon, Lenin), Schriftstellern (Edgar Allan Poe, Agatha Christie), Künstlern (da Vinci, van Gogh), Musikern (Händel, Beethoven, Elton John, DJ Ötzi) bis zu Sportlern (Ronaldo).

Im anschließenden Vortrag berichtete der Vorsitzende der SHG Epilepsie, Klaus Meyer eindrucksvoll von seinem Leben mit der Epilepsie. Bis im Alter von 19 Jahren waren seine Grand-Mal-Anfälle überwiegend während der Nacht aufgetreten, seit 1980 kamen sie auch am Tag. Klaus Meyer erzählte über seine Probleme mit dem Führerschein. Nach einer Wartezeit von 17 Jahren bekam er nach Anfallsfreiheit den Führerschein, musste aber aufgrund eines Anfalls gleich wieder pausieren. Seit 2011 ist er anfallsfrei und darf wieder fahren. Klaus Meyer berichtete weiterhin, dass ihm sein Krankheitsbild u.a. die Partnersuche erschwerte. „Glücklicherweise traf ich bei einem Gran Canaria Urlaub 1979 meine heutige Frau Jutta, die meiner Krankheit großes Vertrauen entgegenbrachte, und mir mit der Familie großen Rückhalt bedeutet“.

Seit mehr als 41 Jahren stehe er im aktiven Berufsleben bei der heutigen BARMER GEK. Erst mit seinem 25-jährigen Betriebsjubiläum lüftete er bei einer Feier das Geheimnis um sein Krankheitsbild. Bis heute habe er noch nie einen Anfall während der Arbeitszeit gehabt, sondern nur in der Freizeit.

Auf Drängen seiner Frau besuchte Klaus Meyer erstmals im Februar 1994 ein Treffen der SHG Epilepsie im „Cafe Margret“. Seit März 1994 leitet er die Selbsthilfegruppe Epilepsie Schwäbisch Gmünd. Klaus Meyer betonte die große Bedeutung der Selbsthilfegruppe. Abschließend zog Klaus Meyer sein Resümee: “Dank einem vernünftigen Lebensrhythmus, mit ausreichendem Schlaf, sowie pünktlicher und regelmäßiger Medikamenteneinnahme, geht es uns gut. Ganz wichtig ist auch der regelmäßige Arztbesuch beim Hausarzt und Neurologen.“
Im Schlusswort bedankte sich Klaus Meyer bei allen Rednern, und lud zu der Weihnachtsfeier der SHG am 27.November um 18:30 Uhr im s`Gmünder Schnitzelhäusle in Schwäbisch Gmünd ein.

Im Anschluss daran hatten die Besucher noch Gelegenheit, sich an den Infoständen zu informieren, wovon sie auch reichlich Gebrauch machten.


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Sommerfest der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke


SCHWÄBISCH GMÜND. Gut gelaunt und in bester Stimmung feierten die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie am vergangenen Samstag wieder ihr diesjähriges Grillfest. Das Sommerfest ist mittlerweile zur guten Tradition geworden, und für die Mitglieder nicht mehr wegzudenken. Die Temperaturen waren auch recht angenehm im Vergleich zu der Schwüle der letzten Wochen. Und so ließ es sich gut feiern bei leckeren Würstchen, Steaks und vielen verschiedenen Salaten. Die Mitglieder freuten sich sehr, dass auch die Patin der Gruppe und Ärztin des Stauferklinikums, Frau Tanja Weisbrod, mit von der Partie war. Am Ende des Tages konnten die Mitglieder auf ein schönes und gelungenes Fest zurückblicken.


veröffentlicht in der Gmünder Tagespost (31.08.15)
und Rems-Zeitung (01.09.15)


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Jahreshauptversammlung der Selbsthilfegruppe Epilepsie



Vereinsjahr war Highlight der Vereinsgeschichte


Letzte Woche fand die Hauptversammlung der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. im Büro der Selbsthilfegruppe in der Kappelgasse statt. Die Versammlung wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden Ruzica Jakovljevic geleitet, da Klaus Meyer (1.Vorsitzender) verhindert war. Jakovljevic konnte neben den Mitgliedern auch den Paten der Selbsthilfegruppe, Dr. med. Kirchmeier, sowie dessen Kollegen Dr. med. Holzrichter begrüßen.
Es schloss sich der Bericht des 1.Vorsitzenden Meyer an, der von Jakovljevic vorgetragen wurde. Der Bericht begann mit einem Rückblick auf das ereignisreiche Jahr zum 25-jährigen Vereinsjubiläum, auf das man zu Recht stolz sein könne. Das Jubiläumsjahr startete laut Meyer gleich mit einem Höhepunkt: Am Valentinstag wurde in der BARMER GEK in Bettringen das Theaterstück „Steile Welle“ aufgeführt. Ganz aktuell erhielt das Bühnenstück letzte Woche in Dresden den namhaften „Sybille Ried Preis“. Meyer ging in seinem Bericht auch auf die vielfältigen Aktivitäten der Selbsthilfegruppe ein. Dazu gehörte der Ausflug in die Landesgartenschau, an dem auch Mitglieder der Selbsthilfegruppen Mannheim und Darmstadt teilnahmen. Oder der Infostand der Selbsthilfegruppe zum 40.Geburtstag des Lebenshilfe-Schulgartens Sterntaler. Nicht mehr wegzudenken sei auch das alljährliche Grillfest bei Birgit und Uwe Baur, das immer in gemütlicher und fröhlicher Runde stattfinde.


Als weiteres Highlight der Vereinsgeschichte bezeichnete Meyer den 9.Gmünder Epilepsietag, der in Zusammenarbeit mit der Praxis Dr. Kirchmeier im Stauferklinkum stattfand. Das Motto der Veranstaltung lautete „Epilepsie kann jeden treffen- in jedem Alter“. Als Referent konnte Prof. Dr. Steinhoff, Ärztlicher Direktor des Epilepsiezentrums Kork, gewonnen werden. Weitere Vorträge folgten von Meyer über einen Rückblick der 25-jährigen Vereinsgeschichte der Selbsthilfegruppe sowie von Jörg Sadowski, Geschäftsführer der Lebenshilfe, über die Arbeit der Lebenshilfe und Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe. Abgerundet wurde laut Meyer die wunderbare Veranstaltung durch einen Tanz der LH-Dancers, einer Jazzgruppe der Lebenshilfe. Außerdem berichtete Meyer stolz, dass mehr als 100 Besucher zu der Veranstaltung gekommen waren, was Vorstand und Mitgliedern der Selbsthilfegruppe richtig gut getan habe.
Weiterhin berichtete Meyer über die Weihnachtsfeier im Kapperle in Bettringen, bei der es anlässlich des Vereinsjubiläums eine Tombola mit über 100 Preisen gab. Abschließend bedankte Meyer sich in seinem Bericht bei seinem Vorstand und Beirat, der im letzten Jahr gewählt wurde und nun fast ein ganz neues Team sei. Er sei als Vorsitzender sehr glücklich, dass alle Posten mit Leben gefüllt werden konnten. Dies bestätige, dass es sich hier um eine gute Familie handle.


Im Anschluss folgte der Bericht des Schriftführers Peter Saile, der die große Bedeutung der Pressearbeit betonte, um die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe und das Krankheitsbild der Epilepsie an die Öffentlichkeit zu tragen. Die Früchte der Pressearbeit vom gesamten Jahr zeigten sich in der Pressemappe, die ja auch an die Mitglieder der Selbsthilfegruppe verteilt wurde. „Ich glaube mit Fug`und recht sagen zu können, sie kann sich sehen lassen“, so Saile.
Eine andere wichtige Seite der Öffentlichkeitsarbeit sei das Internet, das aus dem täglichen Leben kaum mehr wegzudenken sei. Die Selbsthilfegruppe ist mit ihrer Homepage auch hier präsent (www.epilepsie-gd.de). Saile appellierte an die Mitglieder, die Homepage immer mal wieder zu besuchen, da ständig aktuelle Berichte und Artikel zu finden seien. Abschließend berichtete Saile, dass der Bericht der Selbsthilfegruppe über den 9.Epilepsietag auch in den Fachzeitschriften der Epilepsie veröffentlicht wurde. Dies sei als großer Erfolg zu werten.
Anschließend folgte der Bericht der Kassiererin Anne Kienle über die Finanzlage des Vereins. Aufgrund der vielfältigen Aktivitäten im Jubiläumsjahr kam es zwar zu einem hohen Ausgabenstand, was aber vor allem durch Sponsorengelder und Fördermittel aufgefangen werden konnte. Christian Alimowski konnte in seiner Funktion als Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenprüfung bestätigen.


Nach Abschluss der Rechenschaftsberichte des Vorstands nahm Jörg Sadowski die Entlastung des Vorstands vor. Der Vorstand wurde bis auf die Enthaltungen des Vorstands einstimmig entlastet. Im Anschluss an die Hauptversammlung fand dann noch das eigentliche Gruppentreffen statt.



Veröffentlicht in der RZ am 30.03.15
Veröffentlicht in der GT am 08.04.15

 Pressemitteilung
Weihnachtsfeier der Epilepsie-Selbsthilfegruppe
SCHWÄBISCH GMÜND. Die Weihnachtsfeier der Selbsthilfegruppe Epilepsie fand im Kapperle
in Unterbettringen statt. Zu Beginn der Feier ließ der Vorsitzende Klaus Meyer das ereignisreiche Jahr zum 25-jährigen Vereinsjubiläum Revue passieren. Hoch her ging es bei der anschließenden Tombola mit 100 Preisen, bei der jedes Los garantiert ein Treffer war. Nicht mehr wegzudenken war wieder der Vortrag von Uli Schwarz, der die Mitglieder mit seinen heiteren und besinnlichen Geschichten in vorweihnachtliche Stimmung versetzte. Nach einem guten Essen feierten die Mitglieder in gemütlicher Runde noch bis spät in die Nacht hinein.


veröffentlicht in der Rems Zeitung ( 08.12.14) und

Gmünder Tagespost (10.12.14)





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Ausstellung "Innenansichten" im Forum Gold und Silber
14. - 15.06.2014


SCHWÄBISCH GMÜND – Anlässlich der Landesgartenschau präsentierten sich die Selbsthilfegruppen in Ostwürttemberg mit der Wanderausstellung „Innenansichten“ im Forum Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd. Mit dabei war auch die Selbsthilfegruppe Epilepsie am 14. und 15. Juni.
(von links): Rosi Jakovljevic (Stellvertretende Vorsitzende), Melanie Saile, Klaus Meyer (Vorsitzender), Tanja Weisbrod (Fachärztin für Neuropädiatrie, Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd)


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Grillfest der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke
21.08.2014


SCHWÄBISCH GMÜND – Auch in diesem Jahr trafen sich wieder die Mitglieder zum gemeinsamen Grillfest in Lorch, was mittlerweile schon zur guten Tradition der Gruppe gehört. Waren die Tage zuvor noch recht wechselhaft und regnerisch, so zeigte sich das Wetter beim Grillfest von seiner besseren Seite. Bei gelegentlichem Sonnenschein ließen sich die Teilnehmer die leckeren Würstchen, Steaks und Salate schmecken. In gemütlicher Runde stand diesmal nicht die Krankheit im Vordergrund, sondern das gemeinsame, fröhliche Feiern, das auch bis in die Nacht dauerte.


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Neues Therapieverfahren lässt Epilepsiepatienten hoffen
17.06.2014
BERLIN – Die Barmer GEK unterstützt ein neues, schonendes Behandlungsverfahren zur Behandlung von Epilepsiepatienten. Besonders profitieren können hiervon Patienten, die weniger gut auf Medikamente ansprechen. Ihnen kann mit der sogenannten transkutanen Vagusnervstimulation (t-VNS) eine Operation erspart bleiben. Sie tragen stattdessen mehrere Stunden am Tag ein spezielles Gerät ähnlich einem MP3-Player oder Smartphone mit Kopfhörer. Angeboten wird die neue Behandlungsmethode im Rahmen eines Pilotprojektes der Barmer GEK und der Bonner Universitätsklinik für Epileptologie.


„Das neue Verfahren verspricht deutlich mehr Lebensqualität für Epileptiker. Wir hoffen auf den erfolgreichen Verlauf des Pilotprojektes, um diese neue Therapieoption schon bald bundesweit allen betroffenen Versicherten anbieten zu können.“, so Vizechef der Barmer GEK, Dr. Rolf-Ulrich Schlenker. „Im Rahmen des Pilotprojektes interessiert uns vor allem, in welchem Maße Epilepsiepatienten durch das neue Verfahren profitieren. Die Erfolgschancen sind nach ersten Erkenntnissen einer Erlanger Studie vielversprechend“, erläutert Oberärztin Dr. Judith Maria Hoffmann.


Bei der transkutanen Vaugusnervstimulation können bestimmte Hirnareale allein über eine spezielle, herausnehmbare Ohrelektrode so angeregt werden, dass deutlich weniger epileptische Anfälle auftreten oder ihre Intensität gedrosselt wird. Es wird vermutet, dass die Wirkweise der t-VNS ähnlich der invasiven Vagusnervstimulation (VNS) ist. Hierbei muss allerdings der Pulsgenerator in einer anderthalb Stunden dauernden Operation unterhalb des linken Schlüsselbeins implantiert und mittels eines Elektrokabels an den zehnten Hirnnerv (Vagusnerv) angedockt werden. Durch die t-VNS können OP-Risiken und Nebenwirkungen vermieden werden.


Am Bonner Pilot teilnehmen können Epilepsiepatienten ab acht Jahre, die auf eine medikamentöse Behandlung nicht wie gewünscht ansprechen und bei denen Begleiterkrankungen der Methode nicht entgegenstehen.



Pressekontakt:
Athanasios Drougias, Telefon 0800 33 20 60 99-1421
Sunna Gieseke, Telefon 0800 33 20 60 44-3020
E-Mail: presse@barmer-gek.de



Stand: 02.10.2017