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 Pressemitteilung
Lebendiges Vereinsleben bei der Selbsthilfegruppe Epilepsie


Jahreshauptversammlung der Selbsthilfegruppe

Bei der Hauptversammlung der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. zeigte sich, dass das vergangene Jahr wieder ein überaus aktives und erfolgreiches Vereinsjahr war. Trotz der noch kursierenden Grippewelle war die Veranstaltung, die in der Gaststätte Drei König stattfand, sehr gut besucht. Der 1.Vorsitzende Klaus Meyer hieß die Mitglieder und die Paten der Gruppe, Oberärztin Tanja Weisbrod, Dr. med. Kirchmeier und dessen Kollege Dr. med. Scheidt, sowie Jörg Sadowski, Geschäftsführer der Lebenshilfe, herzlich willkommen.

Den Reigen der Berichte eröffnete Klaus Meyer mit seinem Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2017. Ein Highlight sei zweifelsohne der 12. Gmünder Epilepsietag gewesen, der im Oktober im Foyer des Stauferklinikums stattfand. Das wunderbare Programm sei wieder in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftspraxis Dr. Kirchmeier (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie) und der Selbsthilfegruppe erstellt worden. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Epilepsie ist gut behandelbar- Wie lange noch? Dabei musste die Bestuhlung stets angepasst werden, da immer mehr Gäste kamen. Eine besondere Freude sei es gewesen, dass es sich der 1. Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Dr. Joachim Bläse, nicht nehmen ließ, ein Grußwort zu sprechen. „Er schätzt sehr die Art und Weise, wie wir die Veranstaltung alljährlich durchführen“, so Meyer. Zu Beginn berichtete Referent Julian Specht aus Heidelberg über seine eigene Krankheitsgeschichte aus Sicht der wissenschaftlichen Perspektive. Anschließend hielt Jürgen Mayer, Facharzt für Radiologie in Schwäbisch Gmünd, eine Vortrag über Bildgebung bei Epilepsie und daraus ziehenden diagnostischen Möglichkeiten. Den Abschluss bildete Dr. Kirchmeier mit seinem informativen Vortrag über Neuerungen in der Epilepsie-Therapie. Dabei stellte er alte und neue Medikamente vor und zeigte weitere Therapiemöglichkeiten auf.

Meyer ging dann in seinem Jahresbericht auf die weiteren vielfältigen Aktivitäten der Selbsthilfegruppe ein. Er berichtete von einer Veranstaltung des VdK Landesverbands Baden-Württemberg, bei der die Selbsthilfegruppe mittlerweile alljährlich mit einem Infostand vertreten ist. Die Veranstaltung sei ein voller Erfolg gewesen, bei der stets sehr gute Gespräche mit Betroffenen und Nicht-Betroffenen geführt wurden. „Alle 600 Teilnehmer der Behindertenvertreter und Betriebsräte mussten bei uns vorbei, da wir einen sehr guten Platz in unmittelbarer Nähe des Mittagsstandes hatten“, so Meyer.

Einen hohen Stellenwert nehmen für die Selbsthilfegruppe auch Fortbildungen und Fachveranstaltungen ein. So fand im Mai die Fachmesse REHAB in Karlsruhe statt, an der einige Mitglieder der Selbsthilfegruppe teilnahmen. Hier konnten wichtige Informationen zum Thema Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion mitgenommen werden. Im November fand die Mitgliederversammlung der EPICURA in Kehl-Kork statt, an der Meyer teilnahm. Er konnte stolz berichten, dass Prof. Steinhoff (Ärztlicher Direktor des Epilepsiezentrums Kork) für das 30-jährige Jubiläum der Selbsthilfegruppe im nächsten Jahr gewonnen werden konnte. Er habe dann bei dieser Gelegenheit zusammen mit seiner Frau Jutta die tausende Naturkorken abgegeben, die Dank der fleißigen Mithilfe der Gmünder Bürger, Firmen, Behörden und Vereine gesammelt wurden. Im Rahmen der Aktion „Korken für Kork“ würden dabei den oft mehrfach behinderten Menschen eine sinnvolle und interessante Beschäftigung ermöglicht.

Weiterhin hob Meyer in seinem Bericht hervor, wie wichtig der Kontakt und Austausch mit anderen Epilepsie-Selbsthilfegruppen sei. So wurde im Juli ein gemeinsamer Besuch in den Karlsruher Zoo mit den Selbsthilfegruppen Ludwigshafen und Mannheim unternommen. An dem Tag sei es brütend heiß gewesen, dennoch sei es ein schöner Tag gewesen.

Auch das gemeinsame Feiern dürfe nicht zu kurz kommen. Im August fand wieder das alljährliche Grillfest bei Birgit und Uwe Baur statt. Für das gelungene Sommerfest bedankte sich Meyer im Namen der Gruppe bei den Gastgebern. Zur Weihnachtsfeier, traf sich die Selbsthilfegruppe im Gasthaus „Drei König“. Meyer bedankte sich bei Uli Schwarz für seine vorgetragenen Weihnachtsgeschichten und seiner Aufführung, die den Mitgliedern immer viel Freude bereite.

Zum Abschluss seines Jahresberichts bedankte sich Meyer bei der Kassiererin Anne Kienle, dem Internetbeauftragten Stefan Kienle, und bei Birgit Baur für die Durchführung der Epilepsie-Schulungen in St. Loreto in Schwäbisch Gmünd. Ebenso galt sein Dank Jutta Meyer und Monika Thompson für die Sprechstundenarbeit. „Es ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr, jeden 2. und 4.Donnerstag von 16:00 – 17:30 Uhr die Freizeit zu opfern“, so Meyer. Abschließend äußerte Meyer an alle die Bitte: „Epilepsie braucht Offenheit- aber auch neue Mitglieder!“

Im Anschluss wurde der Bericht der verhinderten 2.Vorsitzenden Verena Bayer von Christa Seitzer vorgetragen. Darin bedankte sie sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie habe das Amt sehr gerne übernommen.

Beim folgenden Bericht der Paten gab es eine wehmütige Bekanntgabe seitens Dr. Kirchmeiers. Er teilte mit, dass er nach nunmehr 19-jähriger Patenschaft sein Ehrenamt an Dr. Scheidt übergebe. „Ich bin sehr froh, mit Dr. Scheidt einen überaus kompetenten Nachfolger gefunden zu haben“, sagte Dr. Kirchmeier. Unter lang anhaltendem herzlichen Beifall der Mitglieder bedankte sich Meyer bei Dr. Kirchmeier für seine langjährige hervorragende Betreuung der Gruppe. Zugleich hieß er den neuen Paten Dr. Scheidt herzlich willkommen und dankte ihm für die Übernahme des Patenamts. Zusammen mit der Oberärztin Frau Weisbrod stehe der Selbsthilfegruppe weiterhin ein gutes Team zur Seite. Dr. med. Scheidt, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, stellt sich der Gruppe kurz vor. Mittlerweile sie er bereits seit 18 Jahren in Schwäbisch Gmünd tätig.

Im Anschluss folgte der Bericht des Schriftführers Peter Saile, der auf das Motto der Selbsthilfegruppe hinwies: „Epilepsie braucht Offenheit“. Daher nehme die Öffentlichkeitsarbeit eine große Bedeutung ein, um das Krankheitsbild der Epilepsie an die Öffentlichkeit zu tragen. Eine wichtige Säule nehme dabei der Epilepsietag ein. „Ich denke, es ist ein große Leistung der Selbsthilfegruppe, zusammen mit Dr. Kirchmeier alljährlich ein so hochkarätiges Programm wie den Epilepsietag auf die Beine zu stellen“, so Saile. Zu guter Letzt verwies Saile auf die Homepage der Selbsthilfegruppe, wo unter www.epilepsie-gd.de die Früchte der Aktivitäten der Selbsthilfegruppe zu sehen seien.

Anschließend folgte der Bericht der Kassiererin Anne Kienle, die in gewohnter Weise sehr genau die Finanzlage des vergangenen Vereinsjahr erläuterte. Sie betonte, dass es unerlässlich für den Verein sei, auch in Zukunft neue Mitglieder und Sponsoren zu bekommen. Die Kassenprüfer Rosi Eichenhofer und Christian Alimowski konnten eine ausgezeichnete und gewissenhafte Kassenführung bestätigen. Nach Abschluss der Rechenschaftsberichte des Vorstands nahm Jörg Sadowski die einstimmig erfolgte Entlastung des Vorstands vor.

Im Anschluss an die Hauptversammlung fand dann noch das eigentliche Gruppentreffen statt.

Peter Saile, SHG Epilepsie



 Pressemitteilung
Sommerfest der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke


SCHWÄBISCH GMÜND. Kürzlich feierten die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie wieder ihr diesjähriges Grillfest, das mittlerweile zur guten Tradition geworden ist.. Schade war nur, dass das Wetter nicht ganz mitgespielt hatte, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. In gemütlicher Runde stand diesmal nicht die Krankheit im Vordergrund, sondern das gemeinsame, fröhliche Feiern .Viele gute Gespräche und eine lockere Atmosphäre taten allen Mitgliedern gut. Es ließ sich gut feiern bei knackigen Würstchen, Steaks, Salaten und zum Abschluss als Sahnehäubchen mit leckeren Süßspeisen. Die Mitglieder freuten sich sehr, dass auch die Patin der Gruppe und Ärztin des Stauferklinikums, Frau Tanja Weisbrod, mit von der Partie war. Der Vorsitzende Klaus Meyer bedankte sich bei den Gastgebern Birgit und Uwe Baur für die Einladung und gute Bewirtung. Unter Applaus der Mitglieder bekamen dann noch die Mitglieder mit einem runden Geburtstag einen schönen bunten Blumenstrauß und Geschenke überreicht. Am Ende des Tages konnten die Mitglieder auf ein schönes und gelungenes Fest zurückblicken, das bis in die Nacht andauerte.

Peter Saile, SHG Epilepsie

Veröffentlicht in der Gmünder Tagespost am 28.08.17
Veröffentlicht in der Rems-Zeitung am 29.08.17


 Pressemitteilung
Klaus Meyer ein 60er


Hohes Engagement in Politik und Ehrenamt

Schwäbisch Gmünd. Klaus Meyer ist ein gebürtiger Rheinländer. 1957 ist er in Brühl bei Köln geboren, wo er auch mit seinem 3 Jahre jüngeren Bruder aufgewachsen ist. In Köln absolvierte er seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten im Bereich Krankenversicherung bei der GEK. Nach seiner Ausbildung zog es ihn ins Schwabenland zur GEK Hauptverwaltung in Schwäbisch Gmünd. Seit 1980 ist Klaus Meyer mit seiner Frau Jutta verheiratet, hat einen Sohn und einen Enkel.

Nach wie vor nimmt die Politik bei ihm einen hohen Stellenwert ein. Schon früh, seit den 70er Jahren, ist er politisch interessiert, ist Mitglied der CDU und CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft).Bei der CDA war er über 20 Jahre Kreisgeschäftsführer. Außerdem ist er seit den 80er Jahren Mitglied der Europa-Union. Auch hier war er von Anfang an sehr aktiv und mehrere Jahre Geschäftsführer. Zudem ist Klaus Meyer in der früheren Gewerkschaft HBV (heute verdi) bereits seit den 70er Jahren Mitglied, und bis heute noch aktiv im Ortsverein der ver.di.

1994 kam er aufgrund seines Krankheitsbildes zur Selbsthilfegruppe für Anfallkranke in Schwäbisch Gmünd, die damals aus ca. 8 Mitgliedern bestand. Bereits beim 2. Treffen bat man ihn, den Vorsitz der Gruppe zu übernehmen, welchen er nun bereits seit 23 Jahren mit viel Herzblut und Engagement ausübt.

Mittlerweile ist die „Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung“ ein eingetragener Verein. Er besteht aus über 50 Mitgliedern, die überwiegend aus Schwäbisch Gmünd, auch aus dem Rems-Murr-Kreis, Ludwigsburg, Aalen, Ellwangen, Hohenlohe, sowie Bad Wimpfen kommen. Als Highlight konnte die Selbsthilfegruppe, als bislang Einzige, 2004 in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd ein eigenes Büro eröffnen. Dies dient den Gruppenmitgliedern sowohl als Treffpunkt für die monatlichen Gruppenabende, als auch als Anlaufspunkt für Ratsuchende mit regelmäßigen Sprechstunden, welche einzelne Mitglieder anbieten.

Seinem „rheinischem Humor“ sowie der Unterstützung durch seine Familie ist es zu verdanken, dass er dies alles mit viel Energie und Freude neben seiner Arbeit bei der BARMER bewältigen kann.

Peter Saile, SHG Epilepsie




 Pressemitteilung
Aktives Vereinsjahr der Selbsthilfegruppe Epilepsie


Verena Bayer zur neuen 2.Vorsitzenden gewählt

Die alljährliche Hauptversammlung der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. fand dieser Tage im Büro der Selbsthilfegruppe in der Kappelgasse statt. Der 1.Vorsitzende Klaus Meyer konnte eine stattliche Anzahl Mitglieder begrüßen. Ein herzlicher Willkommensgruß galt auch der Patin der Selbsthilfegruppe, Oberärztin und Neuropädiaterin Tanja Weisbrod vom Stauferklinikum Mutlangen, sowie Jörg Sadowski, Geschäftsführer der Lebenshilfe.

Bei der anschließenden Totenehrung würdigte Klaus Meyer den erst kürzlich verstorbenen Peter Bayer, einen bedeutenden Förderer der Selbsthilfegruppe. In dem folgenden Bericht ließ der Vorsitzende Klaus Meyer das ereignisreiche Jahr revue passieren. Ein Höhepunkt des Vereinsjahrs sei sicherlich der 11.Gmünder Epilepsietag gewesen, der im November im Foyer des Stauferklinikums stattfand. Das wunderbare Programm sei wieder von den Paten der Gemeinschaftspraxis Dr. Kirchmeier und Stephan Holzrichter in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe erstellt worden. Richtig berührend sei es geworden, als Sarah Elise Bischof mit der Lesung von einigen Passagen aus ihrem Buch „Panthertage- Mein Leben mit Epilepsie“ begann.

Nach einer regen Diskussion referierte Helmut Gentner, Leiter der DRK Landesschule Baden-Württemberg über das Thema „1.Hilfe - was kann ich bei einem epileptischen Anfall tun?“. Mit Stolz berichtete Meyer, dass die Gmünder Tageszeitungen, sowie die Fachzeitschriften Epilepsie Forum Baden-Württemberg und „einfälle“ der Deutschen Epilepsievereinigung ausführliche Artikel über den Epilepsietag veröffentlichten.

Meyer ging in seinem Jahresbericht dann auf die weiteren vielfältigen Aktivitäten der Selbsthilfegruppe ein. Dazu gehörte auch die Veranstaltung des VdK Landesverband Baden-Württemberg, an der die Selbsthilfegruppe mittlerweile alljährlich mit einem Infostand vertreten ist. Die Veranstaltung sei ein voller Erfolg gewesen, da am Infostand der Selbsthilfegruppe zahlreiche Gäste begrüßt und informiert werden konnten.
Einen hohen Stellenwert nehmen für die Selbsthilfegruppe auch Fortbildungen und Fachveranstaltungen zum Krankheitsbild der Epilepsie ein. So fand im Oktober ein 2-tägiges Symposium von Fachärzten und Betroffenen in der Neurologischen Uniklinik Freiburg statt, an dem einige Mitglieder der Selbsthilfegruppe teilnahmen. Auch mit den anwesenden Selbsthilfegruppen Karlsruhe und Freiburg fanden gute Gespräche statt.

Nicht mehr wegzudenken sie das mittlerweile traditionelle Grillfest bei Birgit und Uwe Baur, bei dem Bewirtung und Grillkunst wieder ein richtiger Genuss waren. Im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen führte Meyer noch den Ausflug zur Landesgartenschau Öhringen und den Besuch der Selbsthilfegruppe Dresden an.

Weiterhin berichtete Meyer über die Weihnachtsfeier, die im Gasthaus „Drei König“ in Schwäbisch Gmünd stattfand. Neben einem gemütlichen Beisammensein wurde ein besonderes Bühnenstück aufgeführt: „Hannes und der Bürgermeister“, mit den Mitgliedern Uli Schwarz und Peter Saile. „Das war einfach Spitze“, so Meyer.

Zum Abschluss seines Jahresberichts bedankte sich Meyer bei der Kassiererin Anne Kienle, dem Internetbeauftragten Stefan Kienle, und bei Birgit Baur für die Durchführung der Epilepsie-Schulungen in St. Loreto in Schwäbisch Gmünd. Ebenso galt sein Dank Jutta Meyer und Monika Thompson für die Sprechstundenarbeit. Es sei keine Selbstverständlichkeit, jeden 2. und 4.Donnerstag von 16:00 – 17:30 Uhr die Freiheit zu opfern. Abschließend äußerte Meyer an alle die Bitte: „Epilepsie braucht Offenheit – aber auch neue Mitglieder!“

Im Anschluss folgte der Bericht des Schriftführers Peter Saile, der die große Bedeutung der Pressearbeit betonte, um Betroffene, Angehörige und Interessierte über das Krankheitsbild der Epilepsie zu informieren. Das Ergebnis spiegle sich auch in der Pressemappe wieder, die sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen könne. Als Riesenerfolg sei auch in diesem Jahr die Veröffentlichung der Berichte der Selbsthilfegruppe über den 11. Epilepsietag in den Fachzeitschriften zu werten. Zu guter Letzt verwies Saile auf die Homepage der Selbsthilfegruppe, wo unter www.epilepsie-gd.de die Früchte der Aktivitäten der Selbsthilfegruppe zu sehen seien.

Anschließend folgte der Bericht der Kassiererin Anne Kienle, die in gewohnter Weise sehr genau die Finanzlage des vergangenen Vereinsjahr erläuterte. . Die Kassenprüfer Rosi Eichenhofer und Christian Alimowski konnten eine ausgezeichnete und einwandfreie Kassenführung bestätigen. Nach Abschluss der Rechenschaftsberichte des Vorstands nahm Jörg Sadowski die einstimmig erfolgte Entlastung des Vorstands vor.

Aufgrund des Ausscheidens der bisherigen 2. Vorsitzenden Ruzica Jakovljevic wurden anschließend Neuwahlen durchgeführt. Dabei wurde Verena Bayer einstimmig zur neuen 2.Vorsitzenden gewählt. Klaus Meyer gratulierte ihr dazu herzlich, und überreichte ihr unter großem Beifall einen bunten Blumenstrauß. „Sie können sicher sein, dass es in der heutigen Zeit nicht einfach ist, ein Ehrenamt zu übernehmen. Wir sind daher sehr froh, aus unserer Mitte eine geeignete Person gefunden zu haben“, so Meyer.

Danach gratulierten die Mitglieder ihrem 1. Vorsitzenden Klaus Meyer nachträglich zu seinem 60.Geburtstag, mit dem Wunsch, dass er noch viele Jahre die Leitung der Vorstandschaft inne habe. Meyer ließ es sich nicht nehmen, die Mitglieder mit leckeren Häppchen zu verwöhnen. Im Anschluss an die Hauptversammlung fand dann noch das eigentliche Gruppentreffen statt.

Peter Saile, SHG Epilepsie


 Pressemitteilung
Gemütliche Weihnachtsfeier der Epilepsie- Selbsthilfegruppe


Zur Weihnachtsfeier hatte die Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. in die Gaststätte Drei König geladen. Zu Beginn der Feier ließ der Vorsitzende Klaus Meyer das ereignisvolle Vereinsjahr Revue passieren. Höhepunkt sei zweifelsohne der 11. Gmünder Epilepsietag gewesen, der ein voller Erfolg war. Hierzu zeigte Stefan Kienle verschiedene Filmausschnitte vom Epilepsietag. Abschließend wurden die Mitglieder noch vom Vorsitzenden beschenkt. Stefan Kienle überreichte den Mitgliedern zudem noch wundervolle selbstgebastelte Holzsterne. Dann war wieder Uli Schwarz an der Reihe, der mit seinen weihnachtlichen Geschichten viel Heiterkeit, aber auch Besinnlichkeit, verbreitete.
Nach einem guten Essen wurde noch in gemütlicher Runde ausgiebig gefeiert.



 Pressemitteilung
Harmonische Sommerfeier der Selbsthilfegruppe Epilepsie


Verena Bayer wird neue zweite Vorsitzende

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. zum gemeinsamen Grillfest in Lorch, das mittlerweile schon zur guten Tradition der Gruppe gehört. Wie auf Bestellung schlug das bisher doch recht kühle Wetter auf einen schönen und milden Sommertag um. Und den genossen die Mitglieder ausgiebig. Diesmal stand jedoch nicht das Krankheitsbild der Epilepsie im Vordergrund, sondern das gemeinsame fröhliche Feiern. Die beiden schwarzen Labradore Balu und Magique fühlten sich in der Gruppe auch sichtlich wohl und holten sich ihre Streicheleinheiten ab.
Grillmeister Uwe Baur verwöhnte dann die Mitglieder mit leckeren Steaks und knackigen Würsten. Die Vielfalt der selbstgemachten Salate war überwältigend: vom fränkischen Kartoffelsalat bis zum griechischen Bauernsalat wurde alles aufgeboten. Der Vorsitzende Klaus Meyer bedankte sich bei den Gastgebern Birgit und Uwe Baur für die Einladung und gute Bewirtung. Weiterhin konnte Meyer die Wahl von Verena Bayer als neue zweite Vorsitzende verkünden. Unter Applaus der Mitglieder bekam sie einen schönen bunten Blumenstrauß überreicht. Bis in die Nacht hinein feierten die Mitglieder dann noch in bester Stimmung.




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Ausflug der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in die Landesgartenschau


Am vergangenen Sonntag unternahmen Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie mit dem Bus einen Ausflug in die Landesgartenschau nach Öhringen. Das Wetter zeigte sich von seiner sonnigen Seite, sodass man in bester Stimmung in den Ausflug startete. Die Mitglieder erfreuten sich an der Vielfalt und Farbenpracht der zahlreichen Blumen in der Landesgartenschau. Ein Besuch des Römerturms durfte natürlich auch nicht fehlen. Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass es auch in diesem Jahr ein gelungener und abwechslungsreicher Ausflugstag war, der leider viel zu schnell vorbei ging.


 Pressemitteilung
Treffen der Selbsthilfegruppen für Anfallskranke in Dresden


Mitte Juni trafen sich Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie aus Schwäbisch Gmünd und Darmstadt zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch in Dresden. Außerdem wollten die Teilnehmer ausgiebig das „Venedig des Ostens“ kennenlernen. Am 1. Tag wurde abends eine Nachtwächterführung unternommen, wobei alle Teilnehmer von den schönen Hinterhöfen begeistert waren. Am nächsten Tag wurde nach einem Rundgang in die Altstadt die prächtige Frauenkirche besichtigt. Der Tag wurde dann mit einem lockeren Tischtennisturnier beendet. Am darauffolgenden Tag stand die Dresdner Neustadt mit den Kulturhöfen und Pfund`s Molkerei auf dem Programm, die oftmals als „schönster Milchladen der Welt“ bezeichnet wird. Den Abend genossen die Mitglieder in einem Biergarten am Blauen Wunder, der wohl bedeutendsten Brücke Dresdens. Bei einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit der Dipl. Sozialarbeiterin Frau Reichel von der Epilepsieberatung Dresden kam es zu guten und intensiven Gesprächen. Am nächsten Tag musste schon wieder die Heimreise angetreten werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass baldmöglichst wieder ein gemeinsames Treffen stattfinden soll.


veröffentlicht in der Remszeitung (06.07.16)



 Pressemitteilung
Weihnachtsfeier der Epilepsie- Selbsthilfegruppe


Am letzten Freitag fand die diesjährige Weihnachtsfeier der Selbsthilfegruppe im vollbesetzten s`Gmünder Schnitzelhäusle statt. Auch in diesem Jahr erwartete die Mitglieder wieder ein buntes und fröhliches Programm. Zu Beginn der Feier ließ es sich der 1. Vorsitzende Klaus Meyer nicht nehmen, einen kurzen Jahresrückblick vom ereignisreichen Jahr zu geben. Höhepunkt des Vereinsjahrs sei zweifelsohne das 10 –jährige Jubiläum des Gmünder Epilepsietages gewesen. Hierzu zeigte Stefan Kienle verschiedene Filmausschnitte vom Epilepsietag. Unter großem Applaus berichtete Klaus Meyer anschließend von großzügigen Spenden der EnBW, dem Autohaus Widmann und Müller, der Familie Bayer , sowie der Metzgerei Sachsenmaier. Überrascht wurden die Mitglieder von Anne Kienle, die jedem ein liebevoll gestaltetes Geschenk überreichte. Mit Spannung wurde wieder der Vortrag von Uli Schwarz erwartet. Mit seinen heiteren und besinnlichen Geschichten erfreute und verzauberte er wieder seine Zuhörer. Nach einem guten Essen feierten die Mitglieder in gemütlicher Runde noch bis spät in die Nacht hinein.

veröffentlicht in der Gmünder Tagespost (01.12.15)
und Rems-Zeitung (01.12.15)


 Pressemitteilung
Jubiläumsveranstaltung 10. Gmünder Epilepsietag


Am Samstag, 07.11.15 fand im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd der Gmünder Epilepsietag statt. Zum 10-jährigen Jubiläum wartete die Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. (SHG) sowie die Praxis Dr. med. Kirchmeier (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie) mit einem ganz besonderen Programm auf. Neben medizinischen Aspekten der Krankheit wurden in einem persönlichen Bericht eines Betroffenen die Probleme im täglichen Leben mit der Epilepsie angesprochen. Abgerundet wurde das Programm mit einem Streifzug durch die Geschichte der Epilepsie.

Dr. Kirchmeier, der schon seit vielen Jahren die Patenschaft der Selbsthilfegruppe innehat, konnte eine stattliche Anzahl Zuhörer im gut besetzten großen Saal der Krankenpflegeschule im Stauferklinikum begrüßen. Er sprach der SHG seinen Dank für das gemeinsame langjährige Engagement aus. In einem kurzen Rückblick zum 10-jährigen Jubiläum ließ er die vielfältigen Themen der vergangenen Gmünder Epilepsietage revue passieren.

Der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Riedel, hieß die Teilnehmer in seinem Hause herzlich willkommen. Er berichtete, dass das Klinikum mit über 1000 EEG`s im Jahr über eine große Ambulanz verfüge, und mit Oberärztin Tanja Weisbrod und Dr. Keimer zwei Experten für Neuropädiatrie zur Verfügung ständen.

Dr. Bläse, 1. Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, gratulierte der SHG und Dr. Kirchmeier zum 10-jährigen Jubiläum. Epilepsie dürfe kein Tabuthema sein, Epilepsie brauche Öffentlichkeit. Daher sei die mediale Begleitung des Epilepsietages wichtig, um das Thema Epilepsie nach außen zu tragen.

Der Chefarzt der ZfP Weissenau, Abteilung für Epilepsie, referierte über das Thema „Epilepsie im Wandel der Zeit - Update 2015“. Er begann seinen Vortrag mit einem geschichtlichen Abriss der Entwicklung des Krankheitsbegriffs der Epilepsie. Bis Mitte des 20.Jahrhunderts habe es keine einheitliche Definition gegeben, was Epilepsie sei. Erst danach kam es zu einer grundlegenden Neuorientierung, insbesondere durch die Entwicklung des EEG`s durch den deutschen Neurologen Hans Berger. Das EEG sei ein wichtiges Mittel der Diagnostik, aber es sei nicht das Orakel. Es gebe Patienten mit einem unauffälligen EEG, die trotzdem Anfälle hätten und umgekehrt. Der epileptische Anfall selbst ist laut Dr. Baier eine natürliche Reaktion des Gehirns, sodass jeder Mensch unter geeigneten Bedingungen einen Anfall erleiden kann. Dies sei jedoch lediglich bei 5% der Menschen der Fall, aber nur 0,5 bis 1% entwickeln eine Epilepsie. In Deutschland wären das 400.000 bis 800.000 Menschen.

Im zweiten Teil seines Vortrags ging Dr. Baier auf die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten ein. Die Behandlung mit Medikamenten sei die tragende Säule. Andere Behandlungen wir chirurgische Eingriffe, Neurostimulation, ketogene Diät und Regeln zur Lebensführung (Schlaf, Alkoholkonsum) seien ergänzende Therapiestrategien. Durch die Einnahme von Medikamenten würden jedoch nicht die Ursachen der Epilepsie behoben, sondern nur das Auftreten von Anfällen behindert. Wie erfolgreich die Behandlung mit Medikamenten sei, zeige eine Studie, nach der 47 % der Patienten mit dem 1.Medikament anfallsfrei sind, 13 % mit dem 2. Medikament, 1% mit dem 3% Medikament und 3% mit einer Kombinationsbehandlung. Über die Wirkungsweise der Medikamente seien allerdings die Vorstellungen begrenzt. Dr. Baier wies darauf hin, dass es auch keine Untersuchung gebe, die Aussagen darüber treffe, für welchen Patient welches Medikament geeignet sei. Daher sei ein systematisches Abarbeiten erforderlich um das richtige Medikament zu finden, was von den Patienten gelegentlich als „Herumprobieren“ empfunden würde.

Am Ende des Vortrags ging Dr. Baier auf eine nach seinen Worten „betrübliche Entwicklung“ ein. Durch das im Jahr 2011 in Kraft getretene Gesetz AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) würden systematisch die neu entwickelten Antiepileptika aus dem deutschen Markt gedrängt, um Kosten zu sparen. Damit würde einer nicht unerheblichen Zahl von Menschen die Chance auf Anfallsfreiheit verwehrt. Dr. Baier appellierte auch an die SHG und Verbände, eventuell eine Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz anzustreben.

Im nächsten Vortrag begab sich Dr. Kirchmeier auf die Spuren der Erkrankung Epilepsie im Laufe der Geschichte in den verschiedenen Kulturen, deren Sichtweise über die Erkrankung und deren Benennung. „Epilepsie ist eine gewaltige und einzigartige Krankheit, die mit keiner anderen Krankheit vergleichbar ist, sonst hätte sie nicht diese Bedeutung in der Geschichte“, so Dr. Kirchmeier. Er begann seine Ausführungen im alten Mesopotamien (2000 – 3000 Jahre v. Chr.), wo die Erkrankung als „Benu-Krankheit“ bezeichnet wurde. So ließen sich bereits im Gesetzestext des babylonischen Königs Hammurabi Regelungen zur Epilepsie finden. Beispielsweise gab es ein Rückgaberecht für Sklaven oder Sklavinnen mit Epilespie. Auch in der Bibel fand man sowohl im Alten Testament (Buch Numeri) als auch Neuen Testament in 3 Evangelien Hinweise auf die Erkrankung. Dr. Kirchmeier spannte einen weiten Bogen von der ägyptischen, indischen und altchinesischen bis zur griechischen und römischen Medizin. Hier trat erstmals der Begriff der „Heiligen Krankheit“, Morbus sacer, auf, als eine von den Göttern verhängte Krankheit. Im Mittelalter wurde die Epilepsie gar als Strafe Gottes für sündiges Verhalten und Hexerei gewertet. So gebe es mittlerweile 41 Schutzheilige, die bei Epilepsie angerufen werden können. Hauptpatron sei der heilige Valentin, der wohl wegen seiner Namensverwandtheit zum Fallen der Schutzheilige der Epilepsie sei. Dr. Kirchmeier berichtet außerdem über ein dunkles Kapitel in der Geschichte, vom Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb. Im Jahre 1940/1941 wurden dort von den Nazis mehr als 70.000 Menschen mit Behinderung getötet. Seinen interessanten Vortrag schloss Dr. Kirchmeier mit einer Aufzählung von berühmten Persönlichkeiten, die an Epilepsie litten: von Staatsmännern (Alexander der Große, Cäsar, Napoleon, Lenin), Schriftstellern (Edgar Allan Poe, Agatha Christie), Künstlern (da Vinci, van Gogh), Musikern (Händel, Beethoven, Elton John, DJ Ötzi) bis zu Sportlern (Ronaldo).

Im anschließenden Vortrag berichtete der Vorsitzende der SHG Epilepsie, Klaus Meyer eindrucksvoll von seinem Leben mit der Epilepsie. Bis im Alter von 19 Jahren waren seine Grand-Mal-Anfälle überwiegend während der Nacht aufgetreten, seit 1980 kamen sie auch am Tag. Klaus Meyer erzählte über seine Probleme mit dem Führerschein. Nach einer Wartezeit von 17 Jahren bekam er nach Anfallsfreiheit den Führerschein, musste aber aufgrund eines Anfalls gleich wieder pausieren. Seit 2011 ist er anfallsfrei und darf wieder fahren. Klaus Meyer berichtete weiterhin, dass ihm sein Krankheitsbild u.a. die Partnersuche erschwerte. „Glücklicherweise traf ich bei einem Gran Canaria Urlaub 1979 meine heutige Frau Jutta, die meiner Krankheit großes Vertrauen entgegenbrachte, und mir mit der Familie großen Rückhalt bedeutet“.

Seit mehr als 41 Jahren stehe er im aktiven Berufsleben bei der heutigen BARMER GEK. Erst mit seinem 25-jährigen Betriebsjubiläum lüftete er bei einer Feier das Geheimnis um sein Krankheitsbild. Bis heute habe er noch nie einen Anfall während der Arbeitszeit gehabt, sondern nur in der Freizeit.

Auf Drängen seiner Frau besuchte Klaus Meyer erstmals im Februar 1994 ein Treffen der SHG Epilepsie im „Cafe Margret“. Seit März 1994 leitet er die Selbsthilfegruppe Epilepsie Schwäbisch Gmünd. Klaus Meyer betonte die große Bedeutung der Selbsthilfegruppe. Abschließend zog Klaus Meyer sein Resümee: “Dank einem vernünftigen Lebensrhythmus, mit ausreichendem Schlaf, sowie pünktlicher und regelmäßiger Medikamenteneinnahme, geht es uns gut. Ganz wichtig ist auch der regelmäßige Arztbesuch beim Hausarzt und Neurologen.“
Im Schlusswort bedankte sich Klaus Meyer bei allen Rednern, und lud zu der Weihnachtsfeier der SHG am 27.November um 18:30 Uhr im s`Gmünder Schnitzelhäusle in Schwäbisch Gmünd ein.

Im Anschluss daran hatten die Besucher noch Gelegenheit, sich an den Infoständen zu informieren, wovon sie auch reichlich Gebrauch machten.


 Pressemitteilung
Sommerfest der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke


SCHWÄBISCH GMÜND. Gut gelaunt und in bester Stimmung feierten die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Epilepsie am vergangenen Samstag wieder ihr diesjähriges Grillfest. Das Sommerfest ist mittlerweile zur guten Tradition geworden, und für die Mitglieder nicht mehr wegzudenken. Die Temperaturen waren auch recht angenehm im Vergleich zu der Schwüle der letzten Wochen. Und so ließ es sich gut feiern bei leckeren Würstchen, Steaks und vielen verschiedenen Salaten. Die Mitglieder freuten sich sehr, dass auch die Patin der Gruppe und Ärztin des Stauferklinikums, Frau Tanja Weisbrod, mit von der Partie war. Am Ende des Tages konnten die Mitglieder auf ein schönes und gelungenes Fest zurückblicken.


veröffentlicht in der Gmünder Tagespost (31.08.15)
und Rems-Zeitung (01.09.15)


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Jahreshauptversammlung der Selbsthilfegruppe Epilepsie



Vereinsjahr war Highlight der Vereinsgeschichte


Letzte Woche fand die Hauptversammlung der Selbsthilfegruppe für Anfallskranke in Schwäbisch Gmünd und Umgebung e.V. im Büro der Selbsthilfegruppe in der Kappelgasse statt. Die Versammlung wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden Ruzica Jakovljevic geleitet, da Klaus Meyer (1.Vorsitzender) verhindert war. Jakovljevic konnte neben den Mitgliedern auch den Paten der Selbsthilfegruppe, Dr. med. Kirchmeier, sowie dessen Kollegen Dr. med. Holzrichter begrüßen.
Es schloss sich der Bericht des 1.Vorsitzenden Meyer an, der von Jakovljevic vorgetragen wurde. Der Bericht begann mit einem Rückblick auf das ereignisreiche Jahr zum 25-jährigen Vereinsjubiläum, auf das man zu Recht stolz sein könne. Das Jubiläumsjahr startete laut Meyer gleich mit einem Höhepunkt: Am Valentinstag wurde in der BARMER GEK in Bettringen das Theaterstück „Steile Welle“ aufgeführt. Ganz aktuell erhielt das Bühnenstück letzte Woche in Dresden den namhaften „Sybille Ried Preis“. Meyer ging in seinem Bericht auch auf die vielfältigen Aktivitäten der Selbsthilfegruppe ein. Dazu gehörte der Ausflug in die Landesgartenschau, an dem auch Mitglieder der Selbsthilfegruppen Mannheim und Darmstadt teilnahmen. Oder der Infostand der Selbsthilfegruppe zum 40.Geburtstag des Lebenshilfe-Schulgartens Sterntaler. Nicht mehr wegzudenken sei auch das alljährliche Grillfest bei Birgit und Uwe Baur, das immer in gemütlicher und fröhlicher Runde stattfinde.


Als weiteres Highlight der Vereinsgeschichte bezeichnete Meyer den 9.Gmünder Epilepsietag, der in Zusammenarbeit mit der Praxis Dr. Kirchmeier im Stauferklinkum stattfand. Das Motto der Veranstaltung lautete „Epilepsie kann jeden treffen- in jedem Alter“. Als Referent konnte Prof. Dr. Steinhoff, Ärztlicher Direktor des Epilepsiezentrums Kork, gewonnen werden. Weitere Vorträge folgten von Meyer über einen Rückblick der 25-jährigen Vereinsgeschichte der Selbsthilfegruppe sowie von Jörg Sadowski, Geschäftsführer der Lebenshilfe, über die Arbeit der Lebenshilfe und Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe. Abgerundet wurde laut Meyer die wunderbare Veranstaltung durch einen Tanz der LH-Dancers, einer Jazzgruppe der Lebenshilfe. Außerdem berichtete Meyer stolz, dass mehr als 100 Besucher zu der Veranstaltung gekommen waren, was Vorstand und Mitgliedern der Selbsthilfegruppe richtig gut getan habe.
Weiterhin berichtete Meyer über die Weihnachtsfeier im Kapperle in Bettringen, bei der es anlässlich des Vereinsjubiläums eine Tombola mit über 100 Preisen gab. Abschließend bedankte Meyer sich in seinem Bericht bei seinem Vorstand und Beirat, der im letzten Jahr gewählt wurde und nun fast ein ganz neues Team sei. Er sei als Vorsitzender sehr glücklich, dass alle Posten mit Leben gefüllt werden konnten. Dies bestätige, dass es sich hier um eine gute Familie handle.


Im Anschluss folgte der Bericht des Schriftführers Peter Saile, der die große Bedeutung der Pressearbeit betonte, um die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe und das Krankheitsbild der Epilepsie an die Öffentlichkeit zu tragen. Die Früchte der Pressearbeit vom gesamten Jahr zeigten sich in der Pressemappe, die ja auch an die Mitglieder der Selbsthilfegruppe verteilt wurde. „Ich glaube mit Fug`und recht sagen zu können, sie kann sich sehen lassen“, so Saile.
Eine andere wichtige Seite der Öffentlichkeitsarbeit sei das Internet, das aus dem täglichen Leben kaum mehr wegzudenken sei. Die Selbsthilfegruppe ist mit ihrer Homepage auch hier präsent (www.epilepsie-gd.de). Saile appellierte an die Mitglieder, die Homepage immer mal wieder zu besuchen, da ständig aktuelle Berichte und Artikel zu finden seien. Abschließend berichtete Saile, dass der Bericht der Selbsthilfegruppe über den 9.Epilepsietag auch in den Fachzeitschriften der Epilepsie veröffentlicht wurde. Dies sei als großer Erfolg zu werten.
Anschließend folgte der Bericht der Kassiererin Anne Kienle über die Finanzlage des Vereins. Aufgrund der vielfältigen Aktivitäten im Jubiläumsjahr kam es zwar zu einem hohen Ausgabenstand, was aber vor allem durch Sponsorengelder und Fördermittel aufgefangen werden konnte. Christian Alimowski konnte in seiner Funktion als Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenprüfung bestätigen.


Nach Abschluss der Rechenschaftsberichte des Vorstands nahm Jörg Sadowski die Entlastung des Vorstands vor. Der Vorstand wurde bis auf die Enthaltungen des Vorstands einstimmig entlastet. Im Anschluss an die Hauptversammlung fand dann noch das eigentliche Gruppentreffen statt.



Veröffentlicht in der RZ am 30.03.15
Veröffentlicht in der GT am 08.04.15

Stand: 10.08.2018